Die Lachsforelle

Die Lachsforelle ist ein großer, rotfleischiger Fisch mit einem Gewicht über 1,5 Kilogramm. Den Namen “Lachsforelle” erhielt der Fisch aufgrund seines roten Fleisches. Eine zoologische Gattung der Lachsforelle gibt es nicht. Die Lachsforelle wird auch Anke oder Eismeerlachsforelle genannt. Sie kann aus allen Forellenarten gezüchtet werden.

Aussehen

Eine Lachsforelle wird 65-70 Zentimeter groß. Die Farbe des Fisches ist dunkelgrau. Der gesamte Fischkörper ist mit dunklen Tupfen gezeichnet. Dabei sind Bauch und Flanken heller als Rücken, Kopf und Flossen. Die helleren Partien glänzen silbrig. Die rote Fleischfärbung entsteht aus dem Futter. Das Fleisch reichert sich während der Aufzuchtphase mit Karotin an. In der Natur nehmen die Lachsforellen Karotin durch Bachflohkrebse auf. In der Zucht werden die Forellen mit Karotin angereichertem Futter gefüttert.

Eigenschaften

Die Lachsforelle ist fetthaltiger als eine normale Forelle. Der Fettgehalt liegt bei 6-10 Prozent. Das Schlachtgewicht liegt zwischen 3-5 Kilogramm.

Nährwerte:

  • Wasser: 71 Prozent
  • Fett: 6-10 Prozent
  • Eiweiß: ca. 20 Prozent
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 072 mg
  • Natrium: 63 mg
  • Kalzium: 12 mg
  • Kalium: 374 mg
  • Magnesium: 26 mg
  • Phosphor: 245 mg
  • Vitamine: A, B1, B2, C
  • Spurenelemente: Eisen, Selen, Jod

Lachsforelle angeln

Zwischen Dezember und Mai laichen Forellen. Dann dürfen sie nicht geangelt werden. Die besten Fangmonate sind der März und der April. Durch die steigenden Wassertemperaturen ziehen sich Forellen später im Jahr in tiefes Wasser zurück. Eine Lachsforelle verhält sich unter Wasser wie eine normale Forelle. Sie bevorzugt entweder einen stationären Köder oder einen geschleppten Köder. Das gilt es zuerst herauszufinden. Zudem beißen Forellen früh am Morgen oder spät am Abend am besten.

Die Lachsforelle bevorzugt entweder einen stationären Köder oder einen geschleppten Köder.

Die Lachsforelle bevorzugt entweder einen stationären Köder oder einen geschleppten Köder.

Schleppangeln mit dem Sbirolino

Sbirolinos gibt es schwimmend, sinkend und halb sinkend. Die Beschriftung der Sibrolinos gibt über das Sinkverhalten Auskunft. Je höher das Gewicht, desto langsamer steigt es beim Schleppen auf. Ein Sbirolino von 12 Gramm eignet sich für tiefere Wasserschichten. Für das oberflächennahe Schleppen eignet sich ein Sbirolino von ca. 8 Gramm. Bauchige Sbirolinos reagieren sehr träge. Torpedoförmige Sbirolinos sinken sehr schnell.

Schleppen mit Pose

Köder, die sich im Wasser bewegen, erwecken die Aufmerksamkeit der Forellen. Geschleppte Forellenteige vereinigen Bewegung mit einem starken Geruch und grellen Farben. Damit der Teig beim Zug durchs Wasser rotiert, wird er in der Form eines Spinnerplättchens um den Angelhaken geknetet. Der Köder wird nach dem Auswurf mit Schlepppausen eingeholt. Beißt die Forelle an, dann sofort die Rutenspitze in Richtung der Pose senken. Der Schnurfangbügel sollte geöffnet werden. Ist der Fisch abgetaucht, wird der Schnurfangbügel geschlossen und der Fisch sanft eingeholt.

Tipps und Tricks

Lachsforellen können gebraten, geräuchert und gegrillt oder im Backofen zubereitet werden. Die Stehgräten dürfen bei kleinen Forellen mitgegessen werden. Bei größeren Fischen sollten sie entfernt werden.

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