Die Forelle

Einer der bekanntesten Fische ist die Forelle. Nicht alle wissen, dass sie zu der Familie der Lachsfische zählt und mit dieser zahlreiche Merkmale gemein hat.
Insgesamt unterscheidet man zwischen drei Hauptarten von Forellen, wobei diese sich aus den bevorzugten Territorien ergeben.

Diese Arten sind die Regenbogenforelle, die Seeforelle und die Bachforelle. Neben dieser Einteilung gibt es zahlreiche regionale Ausprägungen dieser Fischart, die sich anhand ihrer körperlichen Merkmale und divergenten Lebensweisen voneinander differenzieren. Forellen ernähren sich hauptsächlich von Insekten, oder auch von kleineren Krebstieren und kleinen Fischen, wenn sie in Küstennähe anzutreffen sind.
Eine wichtige Eigenschaft der Forelle ist deren Wandern. Stromaufwärts wechseln sie in bestimmten Zeitintervallen ihren Aufenthaltsort und siedeln sich flussaufwärts neu an.
In der Laichzeit, regulär von Oktober bis März, zeigen die Forellen, ebenso wie ihre Verwandten die Lachse, eine auffällige Färbung die von ihrer normalen Optik abweicht.

Jede der Forellenarten ist perfekt an ihr jeweiliges individuelles Umfeld angepasst.

Jede der Forellenarten ist perfekt an ihr jeweiliges individuelles Umfeld angepasst.

Die charakteristischen Merkmale der Hauptforellenarten

Je nachdem welche Forellenart man genauer untersucht, findet man die verschiedensten körperlichen Merkmale und Ausprägungen. Auf diese Weise ist die Forelle perfekt an ihr jeweiliges individuelles Umfeld angepasst. Dennoch weisen sie zahlreiche Unterschiede auf, die sie voneinander abgrenzen. Die Regenbogenforelle weist z.B. ein auffälliges rotes Band an ihrer Körperseite auf, wohingegen deren anderen Körperteile mit dunklen Punkten versehen sind. Dieses rote Band zieht sich teilweise bis hin zum Kopf der Regenbogenforelle, oder ist auf deren Flosse wiederzufinden. Ein deutliches Beispiel für die Anpassungsfähigkeit dieser Fische zeigt sich anhand der Musterung der Bachforelle. Diese weist keinen großflächigen roten Streifen auf, ist jedoch durch ihre gepunktete Musterung besonders in Gewässern mit einem geröllartigen Boden getarnt. Da diese Art auch nicht besonders groß wird, ausschließlich 15 bis 20 cm, ist sie auf den ersten Blick in die Bäche fast nicht erkennbar. Die Verschiedenheit der Forellenarten wird anhand der Körperform der Seeforelle jedoch am deutlichsten. Diese ist weitaus größer als die Bachforelle und weist einen torpedoförmigen Körperbau auf.

Wo ist die Forelle zu finden und wie fängt man sie?

Forellen sind weltweit zu lokalisieren. Vom Atlantik bis hin zu Südamerika ist ihr Vokommen nachgewiesen. Dank ihrer Beliebheit werden sie in zahlreichen Ländern, u.a. Deutschland, Frankreich und Italien, nachgezüchtet. Nicht zuletzt spielen sie eine große Rolle innerhalb der deutschen Binnenfischerei. Außerdem sind Forellen bei Sportanglern sehr begehrt, was ein erneuter Grund für die künstlichen Zuchten ist. Um beispielsweise eine Forelle oder Lachsforelle zu angeln wird häufig deren Jagdtrieb, mit Hilfe von Ködern, angespornt.

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